Direkt zum Inhalt

Legaler Aufenthalt

Dänemark verlängert privates Einreiseverbot

Aktuell herrscht Einreisestopp für alle, die nicht nach Dänemark zur Arbeit pendeln oder Waren befördern. Hochzeiter sollten sich nicht auf den Weg machen, sie würden von der dänischen Polizei zurückgewiesen.

Die deutsche Seite hat kein Verbot erlassen, rät aber davon ab, "ohne dringenden Grund" die Grenze überqueren zu wollen. Wenige Meter nördlich der deutschen Kontrollstelle wäre ohnehin Schluss. Nur wer in Dänemark arbeitet oder gewerblich Waren transportiert, darf zurzeit passieren. Aktuell gilt das Einreiseverbot für private Reisen bis zum 10. Mai 24 Uhr.

In normalen Zeiten gelten diese Regeln: Jeder, der sich legal in Deutschland oder einem anderen Schengenland aufhält und frei reisen darf,* der darf grundsätzlich auch in einem Schengenland heiraten. Bürger eines Staates außerhalb der Europäischen Union müssen zum Aufenthalt in Dänemark berechtigt sein, beispielsweise durch einen Aufenthaltstitel.

Eine Heirat in Dänemark ist nur möglich, wenn beide Partner (sowie Trauzeugen und Gäste) legalen Aufenthalt in Dänemark besitzen und das mit gültigen Personaldokumenten nachweisen können.

Sowohl Dänemark als auch Deutschland sind Unterzeichner des Schengen-Abkommens und anerkennen gegenseitig ihre Einreise-Richtlinien.

 *Asylbewerber können in Dänemark nicht heiraten. Gleiches gilt für Personen mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung. Mit Passersatz ist eine Heirat in Dänemark ebenfalls nicht möglich.