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Heiraten in Skagen

Heiraten in Skagen

Nördlicher geht es nicht mehr. Wer in Skagen Urlaub macht, muss die Natur lieben, gerade auch die ursprüngliche, wilde. Besonders in Herbst und Winter brausen Stürme über Dänemarks Spitze. 

Bei Skagen treffen sich Nord- und Ostsee. Ein Schauspiel - besonders in Herbst und Winter, wenn Stürme beide Meere hochpeitschen. Es ist ein beeindruckendes, wildes Natur-Schauspiel. Skagens Einwohner kennen die Gewalt von Stürmen. Nicht ohne Grund mauern sie auf ihren Dächern die ersten beiden Ziegelreihen ein.

Nordjütlands Spitze, die karge Landschaft mit ausgedehnten Stränden, gewaltigen Wanderdünen, weiten Heideflächen und sturmgebeugten Kieferwäldern, dem Meer mit seinem oft so wunderbaren Licht - das alles bewog junge skandinavische Maler ab Mitte des 19. Jahrhunderts sich im armen Fischerdorf Skagen anzusiedeln. Bekannte Namen aus der Blütezeit dieser Künstlerkolonie sind Anna und Michael Ancher, Holger Drachmann und später Peder Severin Krøyer. Heute gehören die Häuser von Ancher und Drachmann zum Skagen Museum, Drachmanns Urne wurde in den Dünen der Nordspitze "Grenen" beigesetzt. 

Skagen heute, das ist Fischerei (größter Hafen Dänemarks) und dank faszinierender Natur ein beinahe ganzjähriger Tourismus. Vielleicht zieht es ja auch Sie hoch in den Norden. Und wer ohnehin schon längst heiraten wollte, der sollte Skagen in seine Gedanken aufnehmen. Schließlich kann man in Skagen nicht nur heiraten, sondern im Sommer auch fröhlich und ausgelassen feiern. Im Garten unter Apfel- und Birnbäumen – wie Skagens Dichter, Denker und Maler es ausgiebig taten vor über hundert Jahren.